Familiengipfel verabschiedet gemeinsame Erklärung

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Gespeichert von chefredakteur am 27. Mai 2016
Ministerin Christina Kampmann beim Familiengipfel mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Familiengipfel verabschiedet gemeinsame Erklärung

VEREINBARKEIT

Familienministerin Christina Kampmann hat am 20. Januar 2016 zum Familiengipfel nach Düsseldorf geladen. Dort verabschiedete sie eine Erklärung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf – gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der nordrhein-westfälischen Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Industrie- und Handelskammern, des Westdeutschen Handwerkskammertags, der freien Wohlfahrtspflege und des Städtetags NRW.

 

Flexiblere und familienorientierte Arbeitsmodelle sind eines der großen Ziele, denen sich die Teilnehmer des Familiengipfels verschrieben haben. So sollen Unternehmen verstärkt Führungskräfte für das Thema Vereinbarkeit sensibilisieren und künftig unterschiedliche Formen von ortsunabhängiger Arbeit ermöglichen. Entscheidend ist, dass Väter und Mütter gleichermaßen unterstützt und ihre zeitlichen Bedürfnisse individuell berücksichtigt werden können. Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e. V. weiß um den Wert solcher Maßnahmen: „Familienfreundlichkeit ist eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung. Die Unternehmen nehmen damit gleichzeitig auch gesellschaftspolitische Verantwortung wahr.“

Damit Vereinbarkeit in der Praxis gelingen kann, braucht es aber auch außerhalb der Unternehmen verbesserte Rahmenbedingungen. Kommunen und freie oder kirchliche Träger wollen ihre Kinderbetreuung dafür erweitern und verbessern. Beispielsweise durch bedarfsgerechtere Betreuungsangebote vor und nach den Kernbetreuungszeiten oder in den Ferien. Für Christina Kampmann ist Familienfreundlichkeit eine gesellschaftspolitische Pflichtaufgabe: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht ganz oben auf der politischen Agenda der Landesregierung", sagte die Ministerin.

 (vaeter.nrw.de)

 

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