Nummern für den Fall der Fälle

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Gespeichert von Verena Schmidt am 22. Februar 2017
Mann zeichnet Organigramm auf Whiteboard
22. Februar 2017

Nummern für den Fall der Fälle

Familienmanagement – kleines Tool, großer Zeitgewinn

Kontakte und Netzwerke pflegen gehört selbstverständlich zum Berufsalltag vieler Väter. Wer im entscheidenden Moment die richtigen Kontaktdaten zur Hand hat, kommt weiter. Smartphone gezückt, Adressbuch geöffnet und schon geht’s los! Was im Job schnell und zuverlässig funktioniert, kann auch im Familienleben eingesetzt werden und viel Zeit sparen – die „Nummern für den Fall der Fälle“.

 

Sie möchten entspannt Zeit mit ihren Kindern verbringen, aber es stehen vorab noch einige To-Dos auf dem Plan – den Termin beim Kieferorthopäden verschieben, die Fahrgemeinschaft für das Fußballspiel am Wochenende organisieren, Übergabe für das gestern bei Max vergessene Kuscheltier vereinbaren. Sie haben alle Kontaktdaten gespeichert und diese auch griffbereit? Herzlichen Glückwunsch! Sie gehören zu einem bemerkenswerten Kreis von ausgefuchsten Familiennetzwerkern und können schnell das Nötige erledigen. Der schöne Nachmittag mit den Kindern ist gesichert. Oder gehören Sie zu denen, die sich verzweifelt fragen: Wo finde ich nur die aktuelle Mitgliederliste des Fußballvereins? Wo ist bloß der Zettel mit der neuen Rufnummer von Max‘ Eltern? Und wie hieß noch mal der Kieferorthopäde? Schluss mit dem Nummernchaos. Für Sie kann es sich lohnen, sich gemeinsam mit der Familie hinzusetzen und den Schatz an Familienwissen zu bündeln. So erhalten Sie einen umfassenden Überblick zu Themen wie:

  • Alle wichtigen Kontaktpersonen von Eltern und Kindern
  • Babysitter, Kinderbetreuung, Schule und Co.
  • Freizeit
  • Medizinische Betreuung
  • Krisen-Beratung
  • Notfall-Nummern
  • Handwerksunternehmen und Haushaltsnahe Dienstleistungen

Aktuell und griffbereit

Egal welche Form Sie wählen, ob auf Papier oder als elektronische Datei, wichtig ist, dass der Zugang für alle Verantwortlichen im Fall der Fälle unkompliziert möglich ist. Verabreden Sie, wer für die Aktualisierung der Liste bzw. Datei zuständig ist und in welcher Form die Familienmitglieder Änderungen mitteilen sollen. Eine Aufgaben-Erinnerung zu jedem Monatsanfang kann unterstützen, an einen regelmäßigen Kurzcheck und Abgleich der Daten zu denken. Vergessen Sie nicht, die Daten zu synchronisieren, wenn Sie mehrere Speicherorte, zum Beispiel das Familien-Telefon, Handys der Eltern oder der älteren Kinder, nutzen. Eine ausgedruckte Liste an einem für alle Familienmitglieder zugänglichen Ort ihrer Wahl ist sinnvoll. Denn auch die beste Technik kann einmal versagen.

Ihre Kinder möchten selber Verantwortung übernehmen? Die Transparenz der Daten hilft, Termine und Verabredungen selbst zu organisieren.

Auch wenn die strukturierte Vorgehensweise zunächst nach Mehr-Aufwand aussieht, gilt hier wie in jedem effektiven Zeitmanagement: Kurzfristig Zeit eingesetzt, langfristig Zeit gespart.
 

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