Werkstatt Männlichkeiten - von #MeToo bis Männer*arbeit

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Gespeichert von Angelika Främcke am 10. Oktober 2018

Werkstatt Männlichkeiten - von #MeToo bis Männer*arbeit

Podiumsgespräch und Tagung

Wann:
9. November 2018 bis 10. November 2018
Wo:
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin - Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Von:
Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung
Uhr:
19:00
-
20:30
 

Die Enthüllungen rund um die sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt durch Harvey Weinstein im Herbst 2017, haben international eine gesellschaftliche Debatte angestoßen. Unter dem Hashtag #MeToo berichten bis heute Menschen von Sexismus und sexualisierter Gewalt, die sie erfahren haben - die meisten davon sind Frauen*, die Abhängigkeits- und Machtbeziehungen ausgesetzt waren.  In dieser Kampagne finden sich jedoch auch Männer, die ihre Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen und Sexismus schilderten – wie in der "Causa Kevin Spacey" oder erst jüngst einige Fälle, in denen Männer* angeben von Frauen* sexuelle Gewalt erfahren zu haben, wie z.B. im Fall von Prof. Avital Ronell und Asia Argento. Männer stehen in dieser Debatte also in unterschiedlichsten Rollen: als Angeklagte und Opfer und natürlich auch als Teilnehmer in der Debatte, weit zerstreut zwischen den Polen solidarisch und destruktiv.

Diese Öffnung des Diskurses in allen Facetten ist wichtig, weil sie jenseits der gängigen Stereotype und Bilder andere Perspektiven auf Männlichkeitskonstruktionen bietet. Die Auseinandersetzung mit dem, was Mann-Sein und Männlichkeit heute bedeutet, ist zentral für emanzipative Geschlechterpolitiken, die Männer* als Akteure und Adressaten im Blick hat.
Die "Werkstatt Männlichkeiten - von #MeToo bis Männer*arbeit" bietet die Gelegenheit sich mit verschiedenen männerpolitischen Perspektiven und Themen auseinanderzusetzen. Das Podiumsgespräch am Freitagabend "#MeToo - Und wo sind die Männer?" wird die herrschenden Auffassungen von Männlichkeit sowie Geschlechterstereotype problematisieren, die (sexualisierte) Gewalt begünstigen und dazu beitragen, dass (sexualisierte) Gewalt gegen Frauen und Männer nicht ernst genommen wird. In mehreren Workshops kann am Samstag dieses Thema vertieft werden.

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sich bis zum 25.10.2018 an. Anmeldung

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