Ich wünsche mir für Väter, Kinder und Familien ...

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ein leerer Wunschzettel - Weihnachtsmann oben in der Ecke, Weihnachtsstern in der anderen Ecke
20. Dezember 2018

Ich wünsche mir für Väter, Kinder und Familien ...

Wunschzettel 2018

Wir alle haben Herzenswünsche, Visionen, Träume. Für uns als Kinder war es selbstverständlich, zu Weihnachten unseren Wunschzettel an den Weihnachtsmann oder das Christkind zu verfassen. Nur Kinderkram? Ganz im Gegenteil: vaeter.nrw hat viele kraftvolle Wünsche zur Väterarbeit erhalten. Starke Gemeinschaften und lebendige Netzwerke können dazu beitragen, diese Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen.

 

Sebastian Flack, Väterprojekt und Beratung für Männer, Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Wattenscheid e.V.

"Ich wünsche mir, dass in NRW eine noch größere Kursvielfalt zum Thema 'Vater-(Eltern-)Kind-Bindung' angeboten wird. Denn eine gute Bindung hilft, eine positive Entwicklung des Kindes zu gewährleisten. Wir haben bereits gute Erfahrungen mit einem entsprechenden Kursangebot gemacht."

 

Stephan Buttgereit, Geschäftsführer SKM Bundesverband e.V.

„... wir wünschen uns, dass die Väter, die in diesem Jahr nicht mit ihren Kindern Weihnachten feiern können, weil sie auf der Straße leben, inhaftiert, getrennt oder psychisch erkrankt sind, dennoch die Chance bekommen, sich auch in Zukunft als bedeutsame Väter zu erleben und die Beziehung zu ihren Kindern zu gestalten."

 

 

Philipp Schaps, Büro für Chancengleichheit in der Forschungszentrum Jülich GmbH

„Nordrhein-Westfalen ist groß, bunt und äußerst vielfältig und dies gilt insbesondere auch für unsere Väter: Stadtväter, Landväter, Grenzgänger, Alleinerziehende, Väter mit Migrationsgeschichte, Regenbogenväter, späte Väter, Teil- und Vollzeitväter und all das, was die Vielfalt von Vaterschaft ausmacht. Ich wünsche mir diese Vielfalt in Nordrhein-Westfalen weiter zu fördern, für die einzelnen erlebbar und für die breite Masse sichtbar zu machen.“

 

 

Paul Krane-Naumann, Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.

„Ich wünsche mir, dass viel mehr Väter die Chance wahrnehmen und Elternzeit sowie andere Möglichkeiten für die Begleitung und Betreuung ihrer Kinder nutzen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und entsprechende Rahmenbedingungen wie z. B. familienfreundliche Arbeitszeitmodelle zu schaffen, bedeutet für mich auch eine Förderung von Männern, die sie darin bestärkt, gleichberechtigt Verantwortung in der Familie zu übernehmen. Dadurch entsteht eine engere Beziehung und Bindung von Vätern zu ihren Kindern. Dies wirkt sich sehr positiv für die ganze Familie und den weiteren gemeinsamen Lebensweg aus."
 

Malte Schulz, Diakonie Düsseldorf, Abteilung Kultursensible Hilfen, Sachgebiet Jugend, Jungen Fachstelle/Väterbüro „ALLEMANN“

„Meine Wünsche als Vater und Leiter einer Jungenpädagogischen Fachstelle / Väterbüro der Diakonie Düsseldorf für die Väterarbeit sind:

  • Mehr Möglichkeiten zur Elternzeit für Väter mit geringem Einkommen. Zum Bespiel durch Umkehr der Zahlungsidee für diese Zeit: Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin streckt die Summe vor und holt sich das Geld von der Elternkasse im Anschluss zurück. Dadurch wird vermieden, dass 'Mann' erst in Vorkasse treten muss, um im Anschluss bis zu zehn Wochen auf die Bearbeitung des Elterngeldantrages zu warten. Dieser Zeitraum muss aktuell mit Eigenmitteln überbrückt werden, und das ist vielen Vätern schlicht nicht möglich.
  • Sozialgerechte Patensysteme schaffen: Menschen mit hohem Einkommen fördern Väter mit niedrigem Einkommen, damit haben alle die Möglichkeit, eine wunderbare Elternzeit mit ihren Kindern zu erleben.
  • Die Elternzeit von Vätern kann gerade in den ersten Monaten mit dem Kind eine hohe Entlastung für die Mutter bedeuten, diesen Aspekt wünsche ich mir stärker zu betonen.
  • Den sozialen Status der pädagogischen Berufe erhöhen und fördern, ich wünsche mir mehr gute Männer in allen Berufsfeldern der Pädagogik.
  • Junge Väter erleben wir als meist hochmotiviert und engagiert, die Beziehung zu ihren Kindern zu stärken. Nur müssen wir ihnen auch die zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten bieten, dies auch im Alltag umzusetzen und nicht nur am Wochenende.
  • Kitas und Grundschulen mit einem Budget ausstatten, welches mehr Spielraum schafft für Väteraktionen und Väternetzwerke. Das Interesse ist meist hoch, nur der Organisationsaufwand wirkt häufig abschreckend. Als Idee: Bezahlte Stellenanteile für eine Koordination der Väterarbeit durch die Länder, damit Kitas und Schulen im Verbund Väterarbeit in den Einrichtungen leichter organisieren können.
  • Mehr Generations-Spielplätze für Kinder, Jugendliche, Väter und Mütter.
  • Männlichkeit als Multi-Perspektive stärken und fördern - es sind so viele Facetten der Männlichkeit möglich.
  • Politischen Widerstand ermöglichen und leisten, um eindimensionalem Verständnis von Männlichkeit ('Starker Mann' etc.) etwas entgegenzusetzen."

Hans-Georg Nelles, Vorsitzender der LAG Väterarbeit in NRW

„… ich wünsche mir, dass wir durch die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) dazu beitragen können, Väter zu ermutigen, sich Zeit für Familie zu nehmen, Elternzeit und Partnerschaftsbonus in Anspruch zu nehmen, und dass wir Einfluss auf die Gestaltung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben, die es Vätern und Müttern ermöglichen, Entscheidungen zu treffen, die ihren Vorstellungen von gutem Leben entsprechen. Das steigert Zufriedenheit und Partnerschaftsqualität und trägt zu den Bedingungen bei, die Kinder für ein gelingendes Aufwachsen brauchen."

 

 

Jürgen Kura, 1. Vorsitzender, Väter in Köln e.V.

„Ich wünsche mir eine strukturelle und langfristige Förderung der Arbeit mit Vätern, damit viele wichtige Angebote umgesetzt werden können."

 

 

 

Ataman Yildirim, Vorstand Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit NRW - Elternnetzwerk NRW - Integration miteinander e.V.

Liebe Väter, liebe Familien, liebe Kinder,
zum Weihnachtsfest – dem Fest der Liebe und Begegnung – sende ich euch besinnliche Grüße. Ich wünsche allen Vätern, Kindern, Familien dieser Welt, Frieden, Gesundheit, Hoffnung und Nächstenliebe.

Insbesondere wünsche ich, dass sich Väter mehr Zeit für ihre Kinder nehmen. Zeit ist sehr kostbar, sie ist vergänglich. Nutzt konstruktiv Zeit mit euren Familien!

Mit 1001 weihnachtlichen Grüßen
Euer
Ataman Yildirim
 

    

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Weihnachtsgruß von Ataman Yildirim Copyright Film: Wolfgang Schmalz Bütün Insalara barış, mutluluk ve huzur diliyorum. Mutlu Noeller - Ich wünsche allen Menschen Frieden, Glück und innere Ruhe....