Blog-Parade: #WasDuDrausMachst

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Zettel mit der Aufschrift "Blogger, der aus einer Jeanshose ragt
14. Februar 2017

Blog-Parade: „Was begeistert Sie an Ihrer Vaterschaft?“

#WasDuDrausMachst

Was bedeutet Ihnen Vaterschaft, was ist Ihnen wichtig und wo sehen Sie die größten Herausforderungen? Was können Sie besonders gut und wo lassen Sie sich nicht reinreden? Vom 14. Februar bis 7. März 2017 fand die Blog-Parade „Was begeistert Sie an Ihrer Vaterschaft?“ unter #WasDuDrausMachst statt. Väter und auch Mütter sind diesem Aufruf gefolgt.

 

Eine Vielzahl von Beiträgen ist zusammengekommen. vaeter.nrw bedankt sich herzlich bei allen Bloggern und Bloggerinnen für ihre Gedanken, Erfahrungen und Inspirationen zu der Frage „Was begeistert Sie an Ihrer Vaterschaft?“.
  

maenners.com:

Ein Brief an meine Kinder! #WasDudrausmachst

"Je mehr ich darüber nachdenke, was es für mich bedeutet Euer Vater zu sein, desto klarer wird es für mich. Es sind nicht die großen Dinge, die mich an meiner Vaterschaft begeistern, nein! Es sind die scheinbar kleinen und ganz kleinen Dinge, die das Vatersein für mich ausmachen. Klar, auch die großen, für alle sichtbaren Dinge, sind wundervoll."

Facebook-Post von MiniMenschlein.de:

#WasDuDrausMachst

"Vaterschaft. Klingt irgendwie altbacken, dieser Begriff. Und doch war und ist er so aktuell wie nie. Ach, papperlapapp. Vaterschaft ist IMMER aktuell. Es gibt nur Zeiten, da rückt Vaterschaft medial nicht ganz so in den Fokus. Diese Zeiten sind vorbei."

eltern-kind-tipps.de:

Vatersein und was es für mich bedeutet #WasDuDrausMachst

"Wenn ich so zurückdenke, fällt mir auf, dass ich vor der anstehenden Geburt meines Sohnes nie darüber nachgedacht hatte, wie es eigentlich ist, Vater zu sein. Und mir fällt auch kein Gespräch mit meinen besten Freunden ein, in dem wir über dieses Thema gesprochen hätten..."

stadtlandmama.de:

Zehn Jahre Vater: Das große Glück zeigt sich in den kleinen Momenten - #wasdudrausmachst

„Ich fahre meistens hungrig zur Arbeit. Nicht, weil es nichts gäbe, sondern weil ich morgens einfach nicht dazu komme zu essen. 6.10 Uhr weckt mich Franz. Oder Paul. Oder Franz und Paul. Sie stehen dann in ihren Schlafsäcken in ihren Betten, rütteln am Geländer und rufen Papa. Oder Mama. Oder Tatüta – was soviel heißt wie: Da fährt gerade ein Feuerwehrauto vorbei. Sie rufen das nicht einmal, nicht zweimal, sondern gefühlt 200 Mal..."

vaeter-seite.com:

Blog-Parade: „Was begeistert Sie an Ihrer Vaterschaft?“

"...Je älter ich geworden bin, umso mehr gewinnt ein Wort an Bedeutung für mich, erst Recht, seitdem ich Vater geworden bin: Demut. Vaterschaft bedeutet für mich demütig für das Glück zu sein, dass ich tagtäglich erleben und fühlen darf. Liebe. Grenzenlose Liebe. Für meine Tochter, für meine Frau, die mir dieses Glück geschenkt hat, für meine Eltern, die nun Großeltern sind und ihren Job mit Herzblut erfüllen oder die Liebe für unsere Freunde, die mit Worten, Gesten und Kleinigkeiten dafür sorgen, dass das Glück auch weiter anhält."

allerlei-themen.de:

Sicht einer Alleinerziehenden: Wie sieht deine Vaterschaft aus?

"Wie erreicht man, dass man als Alleinerziehende Väter nicht per se verurteilt? Ja, ich weiß! Wir wünschen uns für unsere Kinder die besten Väter. Die Definition weicht von Mutter zu Mutter ab, aber wir wollen doch im Grunde alle Väter für unsere Kinder, die sich kümmern, die präsent sind, die uns entlasten und dennoch ihren Mann stehen. Oder? Was wir nicht wollen, sind Väter, die sich einen Dreck um ihren Nachwuchs schert. Trotzdem höre ich von vielen Alleinerziehenden, dass gerade aber Letzteres der Fall ist. Dazu habe ich mir mal meine Gedanken gemacht und ein paar Schritte aufgeschrieben, die wir als Mütter vielleicht tun könnten."

papa-online.com:

Wie ich meine Vaterschaft nutzen möchte #WasDudrausmachst

"Wenn ich manchmal so drüber nachdenke, bekomme ich ein schlechtes Gewissen Kinder in diese Welt gesetzt zu haben. Kennst Du das?"

Facebook-Post von Stefan Mantel:

Was begeistert Sie an Ihrer Vaterschaft?

"Was begeistert mich an meiner Vaterschaft? Es gibt Erlebnisse, die ich nur in dieser Art und Weise erleben konnte, weil ich ein Kind habe."

vaterfreuden.de:

30 Gründe, warum ich es toll finde, Vater zu sein

"Vater zu sein ist einfach eine tolle Sache – das kann jeder bestätigen, der selbst erfahren durfte, wie ihm die eigenen Kinder beim GuteNachtKuss ein ehrliches „ich hab‘ dich lieb, Papa“ gesagt haben. Ein Vater hat versucht zu schreiben, welche großen und kleinen Dinge das Vater-sein so besonders machen – und er kam auf 30 Punkte. Viel Spaß beim Lesen!"

mannpluskindgleichvater.de:

Blogparade: Was begeistert mich an meiner Vaterschaft? #WasDuDrausMachst

"In meiner Kindheit war mein Vater für mich da, hat sich um meinen Bruder und mich gekümmert, je nach Schichtdienst morgens das Frühstück vorbereitet oder uns nachmittags bei den Hausaufgaben begleitet und die Wochenenden gehörten sowieso ganz der Familie. Warum ich hier von meinem Vater erzähle? Er hat mein Bild von Vatersein geprägt. Dank ihm trage ich heute ein aktives Vaterbild in meinem Herzen."

vaterwelten.de:

Blogparade: Was begeistert mich an meiner Vaterschaft? #WasDuDrausMachst

"Wir sind aufgestanden, haben gefrühstückt, gebadet und zwischendurch immer mal wieder gespielt, gelesen und herumgetobt. Es ist 9 Uhr und die Kleine ist bereits seit vier Stunden hellwach. Guten Morgen Welt."

vereinbarkeitsblog.de:       

Was Väter sagen – eine virtuelle Väterrunde

"Wir könnten über Väter schreiben. Was sie bewegt, wie sie sich fühlen, was ihre Rolle in der Gesellschaft ist. Wir könnten sie aber auch fragen. Haben wir auch. Und zur virtuellen Interviewrunde aufgerufen. Fünf Männer, ein Fragenkatalog – mehr gibts im Beitrag."

netpapa.de:

Blog-Parade: „Was begeistert Sie an Ihrer Vaterschaft?“

"... und wenn die Woche geschafft ist und das Wochenende naht, heißt das auch geballte Familienzeit."

 
Janni Orfanidis von der Dr. Guntermann GmbH, Blogger bei ichbindeinvater.de und Vorstand des Blogfamilia-Vereins, macht den ersten Schritt und beschreibt, was er in seiner Vaterschaft erlebt hat.

Janni Orfanidis: Vater von zwei Kindern aus Köln

Als meine Tochter 2011 zur Welt kam, war ich freiberuflicher Kommunikationsberater. Rückblickend war das ein echter Glücksfall. Ich konnte viel von zu Hause aus „arbeiten”. Na ja, wenn man ehrlich ist, war eigentlich nicht viel an Arbeit zu denken. Zu aufreibend waren die ersten Monate, zu stressig der Tagesablauf. Eigentlich war ich nur unterwegs und habe Drogeriemärkte durchgespielt. Vor kurzem, fünf Jahre später, bin ich erneut Vater geworden. Beide Kinder sind Wunschkinder. Immerhin.

Die Rahmenbedingungen beim zweiten Kind haben sich jedoch deutlich verändert. Ich bin mittlerweile Partner einer Kommunikationsberatung in Köln und trage nicht nur Verantwortung für meine Familie, sondern auch gegenüber meinen Kollegen. Wir sind ein Team aus drei Freunden und führen die Agentur sehr familiär. Das bedeutet, wir unterstützen uns gegenseitig. Wenn einer sagt, er müsse Mittwochmittag um 12 Uhr gehen, weil er sein Kind von der Kita abholen will, dann geht er halt. Genauso verhält es sich aber auch, wenn wir mal am Wochenende ran müssen. Beides ist legitim und für uns kein Problem. Arbeitszeit = Lebenszeit, das ist unsere Formel. So gehen wir miteinander, mit unseren Kundinnen und Kunden, unseren Beschäftigten und unseren Familien um.

Vatersein ist kein Tabuthema - nur raus damit!

In den letzten vier Jahren sind alle drei Inhaber unserer Agentur Vater geworden und unser Büro mutierte zunehmend zu einer Väter-Selbsthilfegruppe. Wir haben uns dafür entschieden, die Vaterschaft offen zu kommunizieren. Bei Geschäftspartnerinnen bzw. -partnern und in der Öffentlichkeit. Das war auch ein Grund, unseren Vaterblog zu gründen. Wir bloggen seit drei Jahren über alltägliche Glücks- und Stressmomente. Warum wir das tun? Väter sollten selbstverständlicher mit Vaterschaft umgehen. Es muss sich keiner selbst dafür feiern, wenn er Zeit mit seinen Kindern verbringt – aber auch nicht dafür entschuldigen. Väter sind da wie Mütter: einfach Eltern.

Jeder versteht etwas anderes unter aktiver Vaterschaft

Mir sind kleine, unspektakuläre Dinge wichtig: Wann steht die nächste U-Untersuchung an und was ist gerade in der Kita los? Da fängt es an, dass Eltern ein Teil im Leben eines Kindes werden. Das versuche ich, komme aber oft an meine Grenzen. Manchmal ist es schwierig und oft ungerecht. Wenn unsere Kinder krank sind, muss innerhalb von kurzer Zeit entschieden werden, wer zu Hause bleibt. Das tägliche Abwägen ist immer ein Kampf: Welcher Termin ist wichtiger? Welche Abgabe dringender? Es macht keinen Spaß, aber wir raufen uns zusammen und handeln es jedes Mal von neuem aus. Spätestens zur Kita-Eingewöhnung steige ich wieder als Vollzeitvaterkraft ein. Dann gebe ich freiwillig und gerne nach. Weil ich mich drauf freue!

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