BMFSFJ-Studie: „Männer-Perspektiven – Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?“

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Frauen und Männer - Besprechung im Büro - zwei Frau geben sich die Hand
26. Mai 2017

BMFSFJ-Studie: „Männer-Perspektiven – Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?“

BMFSFJ-Studie: „Männer-Perspektiven – Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?“

Immer mehr Männer unterstützen ein gleichberechtigtes Lebensmodell für Frau und Mann. Dies zeigt die Studie „Männer-Perspektiven – Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?“, die im Auftrag des Bundefamilienministeriums erstellt worden ist. Im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2007 hat sich die Zahl der Männer, die sich privat und beruflich für mehr Gleichstellung einsetzen wollen, deutlich erhöht.

 

Gleichberechtigung in der Partnerschaft wird vor allem für jüngere Männer immer wichtiger. Der Vergleich zu 2007 zeigt: Mehr Männer wünschen sich eine Beziehung, in der Mann und Frau erwerbstätig sind und sich beide etwa gleich viel um Haushalt (und Kinder) kümmern (2007: 33 % aller Männer ab 18 Jahren; 2015: 42 %). Weiter an Zustimmung verloren hat die konsequent traditionelle Rollenteilung mit einem männlichen Hauptverdiener und der nicht erwerbstätigen Frau: Dieses Lebensmodell verwirklichen nur noch 10 % (2007: 17 %). Entsprechend stimmten 2007 noch 71 % der Aussage „Für eine Partnerschaft ist es gut, wenn beide berufstätig sind“ zu, 2015 stieg der Anteil der Befürworter bereits auf 82 % an.

Das Interesse an Gleichstellung wächst und ihre Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wird zunehmend akzeptiert. Gleichzeitig gibt es bei einem Teil der Männer und Frauen auch Widerstände gegen das Thema. Hier kommt der Gleichstellungspolitik eine zentrale Rolle bei der Vermittlung zwischen den gegensätzlichen Positionen zu.

Die vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene Studie „Männer-Perspektiven – Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?“ entstand unter Leitung von Professor Dr. Carsten Wippermann am DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung.

 

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