Initiative für Digitalisierung und Bürgernähe

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Gespeichert von Verena Schmidt am 7. August 2017
Formular zur Steuererklärung
7. August 2017

Minister Lienenkämper: Initiative für Digitalisierung und Bürgernähe

Neues „Elster“-Portal

Neues „Elster“-Portal zur elektronischen Steuererklärung ermöglicht künftig auch direkten Dialog – Schreiben sollen bis 2018 verständlicher werden – Mehrheit der Bürger zeigt sich in landesweiter Umfrage mit Finanzämtern zufrieden oder sehr zufrieden

 

Das Ministerium der Finanzen teilt mit:

Die Steuererklärung über das Internet wird deutlich einfacher: Seit dieser Woche steht Bürgerinnen und Bürger das neue bundesweite Internetportal von „Elster“ zur Verfügung. Das neue Angebot lässt sich nicht nur leichter bedienen, es ist auch über PC, Tablet und Smartphone nutzbar. „Wir erleichtern damit die Steuererklärung für 60 Prozent der Bürger, die jetzt schon ihre Steuererklärung elektronisch erledigen und haben für alle anderen ein zusätzliches gutes Argument, von Papier auf das Online-Verfahren umzusteigen“, sagte Finanzminister Lutz Lienenkämper. „Das neue Portal ist ein wichtiger Schritt zu einem besseren Online-Service, dem bald weitere folgen sollen. Wir werden in einer Digitalisierungs-Initiative für Nordrhein-Westfalen mehr Bürgernähe schaffen. Ich will alle technischen Möglichkeiten nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um das Thema Steuerzahlen konsequent zu vereinfachen und zu entbürokratisieren.“
 
So soll das Elster-Portal den Bürgern spätestens 2019 auch einen direkten Dialog mit ihrem Finanzamt ermöglichen. Schon jetzt kann jeder bereits e-Formulare wie etwa einen Einspruch an sein Finanzamt senden. NRW ist bereits Initiator einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe für einen verständlichen und übersichtlichen Steuerbescheid. „Unser Ziel ist, so schnell wie möglich einen Steuerbescheid vorzulegen, den jeder verstehen kann - spätestens 2020“, sagte Lienenkämper. Bereits bis 2018 will die Finanzverwaltung außerdem alle Landesschreiben in bürgernahe verständliche Sprache übersetzen. Mehr als 200 der rund 600 Formulare sind bereits überarbeitet.
 
Bisher haben viele Bürger Probleme mit der Behördensprache: Nur 27 Prozent der Teilnehmenden einer neuen Bürgerumfrage der Finanzverwaltung beurteilen in die Steuererklärungsvordrucke und die Erläuterungen als verständlich oder sehr verständlich.
 
Die Finanzämter bewerteten die meisten Bürgerinnen und Bürger in der Online-Umfrage insgesamt positiv: 57 Prozent sind mit ihrem Finanzamt zufrieden oder sehr zufrieden. Dabei konnten die Beschäftigten in den Finanzämtern vor allem mit Freundlichkeit und Fachkompetenz punkten.
 
Gute Bewertungen vergaben die Befragten auch für den Ankauf von Steuer-CDs zur Aufklärung von Steuerhinterziehung und die Angabe des persönlichen Steueranteils am zu versteuernden Einkommen im Steuerbescheid. Weniger Zustimmung gab es zur telefonischen Erreichbarkeit im Finanzamt, zur Bearbeitungszeit von Steuererklärungen und zum Informationsangebot über Neuerungen beim Thema Steuern.
 
An der NRW-weiten Befragung hatten 33.000 Personen teilgenommen. Darunter sind junge ebenso wie ältere Bürger vertreten: Die Gruppe der 26- bis 35-Jährigen hatte mit 13 Prozent den gleichen Anteil wie die der 66- bis 75-Jährigen. 
 

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